- Wie bin ich nun rausgekommen?
- Ganz einfach: ich habe alle Schulden bezahlt.
- Ich habe meine Schulden monatlich in hohen Summen abbezahlt.
- Es hat wehgetan - aber das muss es auch.
- Ich hatte auch keine Wahl - die Insolvenzverwaltung forderte monatlich meine Gehaltsabrechnungen ein und rechnete den Betrag aus, den ich zu zahlen hatte.
- Monatlich gingen etwa 400-500€ an die Insolvenzverwaltung. Und mal ehrlich. Wer würde dies aus eigenem Antrieb heraus bezahlen? Wahrscheinlich würden viele die Rate sehr klein halten.
- Ich bezahlte nun jahrelang diese hohen Summen bis endlich alles abbezahlt war.
- Zum Schluss gibt es eine Schlussrechnung, praktisch die letzte offene Rate + eine Gebühr für die Insolvenzverwaltung.
- Grund zur Freude war da allerdings trotzdem nicht.
- Damals blieb man noch ganze 3 Jahre in der Schufa stehen, obwohl die Insolvenz bereits durch war. Es spielt auch keine Rolle, ob ihr alles abbezahlt habt, oder nach sechs Jahren von euren Schulden befreit wurdet.
- Aber für alle, die in naher Zukunft in die Insolvenz gehen wollen:
Die Schufa musste letztes Jahr einknicken und ist nun verpflichtet, Schufa-Einträge, die auf einer Privatinsolvenz basieren, nach 6 Monaten zu löschen.
- Ich profitierte von der neuen Regelung nur bedingt. 2,5 Jahre war ich noch negativ in der Schufa.
- Nachdem der Eintrag dann letztendlich entfernt wurde, bestellte ich die Zertifikate und sah dort endlich den positiven Vermerk. 🙂